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Catering-Flyer-Vorlage: was draufgehört und wie er Anfragen bringt

Ein Catering-Flyer muss nicht schön sein, um zu wirken, sondern klar: wer Sie sind, für welche Anlässe Sie kochen, was es ungefähr kostet und wie man Sie erreicht. Dieser Ratgeber zeigt den Aufbau, drei Beispielmenüs und die Fehler, die am häufigsten Anfragen kosten.

Kurz gesagt: das gehört auf einen Catering-Flyer

Ein guter Catering-Flyer beantwortet in wenigen Sekunden vier Fragen: Wer kocht? Für welche Anlässe? Was kostet es ungefähr? Wie erreiche ich Sie? Alles andere ist Beiwerk. Auf ein DIN-A5-Blatt passen dafür genau die richtigen Mengen: Name und Leitsatz auf der Vorderseite, drei bis sechs Gerichte oder Pakete mit Preis auf der Rückseite, dazu Telefon, E-Mail, Website und Ihr Liefergebiet.

  • Name des Caterings und eine kurze Spezialität, z. B. „Mediterranes Fingerfood aus Köln“.
  • Anlässe, für die Sie gebucht werden möchten: Hochzeit, Firmenfeier, Geburtstag, Trauerfeier, Vereinsfest.
  • Drei bis sechs Angebote mit Preis, am besten pro Person und mit dem Wort „ab“, wenn der Preis von der Menge abhängt.
  • Rahmenbedingungen in einer Zeile: Mindestanzahl Personen, Liefergebiet, Vorlaufzeit.
  • Kontakt, groß genug, um ihn ohne Brille abzutippen: Telefon, E-Mail, Website.
  • Eine klare Aufforderung, etwa „Jetzt unverbindliches Angebot anfragen“.

Die Vorderseite: in drei Sekunden verstanden

Ein Flyer liegt auf dem Empfangstresen, am Schwarzen Brett im Betrieb oder zwischen Prospekten in einer Hochzeitslocation. Der Blick bleibt nur kurz hängen. Die Vorderseite muss deshalb sofort sagen, was Sie anbieten, und nicht, wie lange es Ihren Betrieb schon gibt. Ein großer Name, darunter ein Satz mit Küche und Region, reicht oft schon: „Hausgemachtes Buffet für Feiern im Raum Stuttgart“ verkauft mehr als „Genuss mit Leidenschaft“, weil der Leser sofort weiß, ob Sie zu ihm passen.

Nennen Sie auf der Vorderseite auch die Anlässe. Wer eine Firmenfeier plant, sucht nach dem Wort „Firmenfeier“, nicht nach „Events aller Art“. Die Telefonnummer gehört bereits hier hin, denn viele Interessenten drehen den Flyer gar nicht um.

Die Rückseite: Menü und Preise ehrlich zeigen

Der häufigste Grund, warum ein Catering-Flyer keine Anfragen bringt: Es steht kein einziger Preis darauf. Interessenten wollen vor dem ersten Anruf wissen, ob Sie in ihr Budget passen. Ein „ab“-Preis pro Person nimmt diese Hürde, ohne dass Sie sich auf ein Angebot festlegen.

Wählen Sie drei bis sechs Positionen, die Ihr Angebot gut abbilden: ein Einstiegspaket, ein beliebtes Paket und ein gehobenes. Jede Zeile besteht aus einem kurzen Namen, einer Beschreibung mit zwei oder drei konkreten Gerichten und dem Preis. Schreiben Sie dazu, was im Preis enthalten ist: Lieferung, Geschirr, Aufbau oder Personal. Wenn Sie an Privatpersonen verkaufen, geben Sie Endpreise inklusive Mehrwertsteuer an. Richtet sich der Flyer nur an Firmenkunden, können Sie Nettopreise nennen, sollten das aber deutlich kennzeichnen, zum Beispiel mit „zzgl. MwSt.“.

Unter das Menü passt eine Zeile mit den Bedingungen, etwa „Ab 20 Personen · Lieferung im Umkreis von 30 km · Buchung mindestens 10 Tage vorher“. Das erspart Ihnen Anfragen, die Sie ohnehin ablehnen müssten.

Beispielmenü für eine Hochzeit

Brautpaare vergleichen gründlich und planen Monate im Voraus. Sie möchten sehen, dass Sie einen ganzen Tag begleiten können, vom Sektempfang bis zum Mitternachtssnack. Ein Beispiel mit erfundenen Preisen:

  • Sektempfang – drei Sorten Fingerfood, Crostini mit Tomate und Basilikum, Lachs-Röllchen · ab 9 € p. P.
  • Hochzeitsbuffet „Klassik“ – Rinderbraten, Hähnchen in Kräuterrahm, Gemüse der Saison, zwei Beilagen, drei Salate · ab 34 € p. P.
  • Vegetarisches Buffet – Gemüselasagne, Ofengemüse mit Feta, Linsensalat, Brotauswahl · ab 29 € p. P.
  • Dessertbuffet – Mousse au Chocolat, Panna cotta, Obstsalat · ab 8 € p. P.
  • Mitternachtssnack – Currywurst oder Gulaschsuppe · ab 6 € p. P.

Als Leitsatz auf der Vorderseite passt hier etwa „Ihr Hochzeitsessen, frisch gekocht und pünktlich serviert“.

Beispielmenü für eine Firmenfeier

Bei Firmenkunden entscheiden oft Assistenz oder Office-Management. Sie brauchen eine schnelle, belastbare Information: Was gibt es, was kostet es, wie kurzfristig geht es, und kommt eine ordentliche Rechnung? Ein Beispiel:

  • Business-Lunch – belegte Brote, Wraps, Salat-Bowl, Obst · ab 14 € p. P.
  • Fingerfood für den Empfang – zehn Häppchen pro Person, warm und kalt gemischt · ab 19 € p. P.
  • Sommerfest-Grill – Bratwurst, marinierte Hähnchenspieße, Grillgemüse, drei Salate · ab 24 € p. P.
  • Weihnachtsfeier – Gänsekeule, Rotkohl, Klöße, Dessert · ab 32 € p. P.

Für Firmen lohnt sich der Satz „Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer“ oder „Lieferung auch mittags am selben Tag nach Absprache“, wenn das auf Sie zutrifft.

Beispielmenü für einen Geburtstag

Bei Geburtstagen zählt der Preis pro Kopf besonders stark, und viele Gastgeber feiern zu Hause oder im Vereinsheim. Kleine, unkomplizierte Pakete funktionieren hier am besten:

  • Partybuffet – Frikadellen, Nudelsalat, Kartoffelsalat, Käseplatte, Brot · ab 16 € p. P.
  • Mediterrane Platten – Antipasti, Hummus, Falafel, Fladenbrot · ab 18 € p. P.
  • Kaffeetafel – zwei Kuchen, eine Torte, Kaffee und Tee · ab 9 € p. P.

Ein Hinweis wie „Für 10 bis 60 Gäste, Lieferung in Warmhalteboxen“ zeigt, dass auch kleine Feiern willkommen sind.

Häufige Fehler auf Catering-Flyern

  1. Zu viel Text. Eine komplette Speisekarte mit 30 Gerichten liest niemand. Drei bis sechs gut gewählte Beispiele wecken mehr Appetit, das ausführliche Angebot schicken Sie nach der Anfrage.
  2. Keine Preise. Ohne Preisrahmen rufen vor allem Menschen an, die nur vergleichen wollen. Ein „ab“-Preis filtert vor.
  3. Liefergebiet fehlt. Wer 80 km entfernt wohnt, ruft vergeblich an. Nennen Sie Ort und Umkreis.
  4. Winzige Kontaktdaten. Telefonnummer und E-Mail sind das Wichtigste auf dem Blatt. Unter 9 pt werden sie in gedruckter Form schnell unleserlich.
  5. Werbefloskeln statt Fakten. „Qualität und Leidenschaft“ steht auf jedem Flyer. „Fleisch vom Hof Müller aus dem Nachbarort“ bleibt im Gedächtnis.
  6. Unscharfe Handyfotos. Ein dunkles, verpixeltes Bild schadet mehr als gar kein Bild. Eine klare typografische Gestaltung wirkt professioneller als ein schlechtes Foto.
  7. Allergene vergessen. Ein kurzer Satz wie „Vegetarisch, vegan und glutenfrei auf Anfrage · Allergeninformationen auf Wunsch“ beantwortet eine Frage, die heute fast jeder Gastgeber stellt.
  8. Keine Druckdaten. Ein Word-Dokument oder ein Bildschirmfoto ist keine Druckvorlage. Ohne Beschnitt entstehen weiße Ränder, ohne CMYK verschieben sich die Farben.

Wo Sie Ihre Flyer auslegen

Ein Flyer wirkt dort, wo Menschen gerade eine Feier planen. Fragen Sie in Hochzeitslocations, Gemeindesälen, Vereinsheimen, Bäckereien, Blumenläden und bei Fotografen, ob Sie einen kleinen Stapel auslegen dürfen. Für Firmenkunden lohnt sich ein persönlicher Besuch im Gewerbegebiet mit einem Flyer in der Hand. Wer Flyer in Briefkästen verteilt, beachtet Aufkleber wie „Bitte keine Werbung“: Sie sind verbindlich.

So erstellen Sie Ihren Flyer hier

Im Flyer-Generator tragen Sie Namen, Leitsatz, drei bis sechs Gerichte mit Preis und Ihre Kontaktdaten ein und wählen eine der drei Vorlagen: Hochzeit, Firmenfeier oder Feier. Die Vorschau ist kostenlos. Gefällt Ihnen das Ergebnis, erhalten Sie für 9 € inkl. MwSt. ein druckfertiges PDF im Format DIN A5, Vorder- und Rückseite, mit 3 mm Beschnitt und Schnittmarken. Wie Sie es anschließend drucken lassen, erklärt der Ratgeber Flyer drucken: Beschnitt, DIN A5 und CMYK.

Fragen zum Flyer-Inhalt

Wie viele Gerichte gehören auf einen Catering-Flyer?

Drei bis sechs. Mehr Positionen machen den Flyer unübersichtlich, weniger zeigen zu wenig von Ihrem Angebot. Das vollständige Angebot schicken Sie nach der Anfrage.

Soll ich Preise auf den Flyer schreiben?

Ja, mindestens als „ab“-Preis pro Person. Ohne Preisrahmen zögern viele Interessenten, überhaupt anzurufen.

Welches Format ist für einen Catering-Flyer üblich?

DIN A5 (148 × 210 mm) ist am verbreitetsten: genug Platz für ein Menü mit Preisen, handlich zum Auslegen und günstig im Druck.

Brauche ich Fotos auf dem Flyer?

Nein. Gute Fotos helfen, schlechte schaden. Eine klare typografische Gestaltung mit konkreten Gerichten wirkt professioneller als ein unscharfes Handyfoto.

Tragen Sie Namen, Leitsatz und drei bis sechs Gerichte mit Preis ein, wählen Sie eine Vorlage und prüfen Sie die kostenlose Vorschau. Für 9 € erhalten Sie sofort einen Flyer im Format DIN A5, Vorder- und Rückseite, mit 3 mm Beschnitt und Schnittmarken, bereit für jede Druckerei. Kein Kundenkonto, kein Abo, keine Design-Software.

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